w. A-Jugnd: Als Gruppenvierter zum Entscheidungsturnier!

Am Sonntag, 16.6.2019 mussten wir mit der weibl. A-Jugend bereits um 10 Uhr nach Friedrichsfeld bei Voerde zum Qualiturnier auf HVN-Ebene.
Mit einer weibl- B-Jugend und zwei regulären A-Jugendlichen waren wir auch die jüngste Truppe, die an den Start gegangen ist. Das war uns auch bewusst und wir haben diese Herausforderung bewusst angenommen. 

Wir starteten gegen den Waldmerscheider TV und kamen eigentlich ganz gut ins Turnier. Wie erwartet war das Spiel von Anfang an sehr knapp und es wurde 30min auf beiden Seiten um jedes Tor gekämpft. Waldmerscheider hatte aber bis Mitte der zweiten Halbzeit immer leicht die Nase vorne. Umso ärgerlicher war es, dass wir uns zum Ende des Spiel eine zwei-Tore -Führung heraus gespielt hatten und 20sec vor Abpfiff das Gegentor zum Unentschieden kassiert haben. Zu diesem Zeitpunkt war uns jedoch nicht klar, dass dieser Punkt für uns sehr kostbar war.

Gegen den ASV Süchteln standen wir uns selber komplett im Weg. Bis auf Cara, die ein TOP-Leistung über das ganze Turnier gezeigt hat, wollte keiner anderer Verantwortung übernehmen und es fehlte jegliche „Leidenschaftlichkeit“. Das war kein Mittel gegen eine körperlich sehr starke Mannschaft, der wie „eigentlich“ spielerisch total überlegen waren. So gelang uns auch nie die Führung und Süchteln konnte sich die zwei Tore über einen 6:7 Halbzeit-Stand zum letztendlich 11:14 sichern. Das war nicht gut.

Als Drittes starteten wir gegen den Heimverein TV Friedrichsfeld. Auch hier stand uns rein körperlich eine starke Mannschaft gegenüber. Aber mit tollem und schnellem Handball gingen wir in der ersten Hälfte mit 5:9 in Führung. Saskia hatte einen „Lauf“ als erste Welle auf der rechten Seite und verletzte sich leider zum Ende der ersten Halbzeit.
Zur zweiten Halbzeit stellte Friedrichsfeld die Abwehr um. Technische Fehler und zu schnelle Abschlüsse brachten den Rest und Friedrichsfeld konnte in 15min tatsächlich das komplette Spiel kippen und mit 15:13 gewinnen.

Das war jetzt erst einmal zu verdauen. Der dritte Platz war jetzt nicht mehr drin. Die einzige Chance bestand jetzt nur noch darin, Fortuna Düsseldorf zu schlagen, die sich von Spiel zu Spiel gesteigert hatten und sich zumindest den Vierten Platz zu ergattern. Das war eine schwere Nummer.
Was soll ich sagen. Es lag nicht daran, dass Düsseldorf mit der zweiten Garde aufgefahren ist oder nicht wollte. Nein, die Mädels zeigten einfach, was sie wirklich können.
Von einer konsequenten und gut arbeitenden Abwehr, über sauberen Tempo und im Angriff strukturierten Handball und einer gut aufgelegten Lea im Tor konnten wir über 9:7 Halbzeitstand Düsseldorf mit 21:13 schlagen. Leider zu spät wach geworden.

Trotz des Vierten Tabellenplatz hörten wir von vielen Seiten, dass wir einfach einen tollen, schnellen Handball spielen und in die Oberliga gehören. Aber was nützt es 😉, am Ende zählt nur das Ergebnis.

Aber wir haben noch eine Chance!

Am Sonntag, 07.07.2019 ab 11 Uhr wird auf einem Entscheidungsturnier in Erkelenz der letzte verbliebene Platz für die Oberliga zwischen dem TV Lobberich und TB Wülfrath ausgespielt. Über viel Unterstützung von der Tribüne würden wir uns mehr als freuen. 

Weiter würde sich auch die weibl.B-Jugend am Sonntag, 23.06.2019 und die weibl. C-Jugend am Sonntag, 30.06.2019 ab 11 Uhr in der Karl-Fischer über Unterstützung freuen. Da werden von fünf Mannschaften nur die beiden ersten Mannschaften den Einzug in die Oberliga schaffen. 

Es spielten:
Lea Bor, Saskia Eyermanns, Paula Peschel, Tabea Röpert, Lena Kaisers, Cara Ritz, Lilli Wolters, Larissa Dick, Hannah Esser, Nati Stec, Johanna Fallschessel, Alex Fiegen, Lotti Ewers

w. A-Jugend: Quali: Als Gruppenzweiter in die nächste Runde!

TV Erkelenz – JSG Rheydter TV/TV Korschenbroich  32:30  (17:12)

Am Samstag, 25.05.2019 ging die weibliche A-Jugend in die letzte Runde in der Kreisquali. Es sind zwar alle vier Mannschaften aus dem Kreis für die nächste Runde qualifiziert, aber -wie bekannt- ist die Platzierung für die Zulosung der Gruppen auf HVN-Ebene nicht ganz unerheblich. Somit war klar, wir mussten heute noch einmal alles geben, um uns den zweiten Platz zu sichern.
Mit der Spielgemeinschaft auch Rheydt und Korschenbroich sind uns zwar einige Spielerinnen bekannt, aber mehr eben auch nicht.
Wir starteten sehr konzentriert ins Spiel und konnten uns verdient sofort mit 4:1 Toren absetzen. Ry/Korschenbroich gestaltet im Gegenzug ihr Angriffsspiel ebenfalls sehr schnell und versuchte immer wieder über die schnelle Mitte zum Erfolg zu kommen. Leider fehlte uns in dieser Phase des Spiels an Ideenreichtum im Angriff und so gelang es Ry/Korschenbroich auf 7:6 zu verkürzen. In dem Moment, wo wir wieder unser Spiel mehr gestalteten und Geduld beim Angriffsspiel zeigten, konnten wir uns bis zur Halbzeit erneut mit 17:12 absetzen.
Leider gelang es uns nicht, in der zweiten Hälfte wieder ins Spiel zu finden. Besonders in der Abwehr fehlte das Miteinander und die Ry/Korschenbroicher gelangten mit zu einfachen Toren zum Erfolg. Auf der anderen Seite häuften sich bei uns besonders Fangfehler und zum Teil schöne Aktionen wurden lediglich mit dem „Kreis-ab“-Tor belohnt. „Dusselige“ Abspielfehler taten ihr übriges.
Bis zur Mitte der zweiten Hälfte konnten wir zwar den Abstand von vier Toren halten, aber schon da zeichnete sich ab, dass das hier eine ganz enge Kiste wird. Die Mädels aus Ry/Korschenbroich spürten unsere Unsicherheit und nahmen noch einmal richtig Fahrt auf. So schafften sie es tatsächlich in der 47testen auf ein 29:28 zu verkürzen. Jetzt ging es nur noch um Willen und Kampf. Und den zeigten die Teams auf beiden Seiten.
Es folgte ein Schlagabtausch über 30:28 / 30:29 / 31:29 / 31:30 / 32:30 / 32:31 …
Das spricht für sich.
Trotz allem behielten unsere Mädels in den letzten 30 Sekunden vor Schluss die Nerven, als wir im Ballbesitz waren und es jetzt hieß, keine Fehler, sicher Aktionen … und als Lotti durch das Anspiel von Cara Sekunden vor Schluss mit dem 33:31 die zwei Punkte und den zweiten Platz in der Kreisquali sichern konnten. Puh … Geschafft!

Wir wünschen auf jeden Fall allen Mannschaften aus dem Handballkreis Mönchengladbach viel Glück für die Quali auf HVN-Ebene und würden uns freuen, wenn wir uns in der kommenden Saison in der Oberliga wiedersehen würden. 

Lea Bor, Saskia Eyermanns (3), Paula Peschel (1), Tabea Röpert (1), Lena Kaisers, Cara Ritz (7), Lilli Wolters (4), Larissa Dick (7), Hannah Esser (4), Nati Stec (1), Johanna Fallschessel, Alex Fiegen (1), Lotti Ewers (4)

w. A-Jugend: Tolle Leistung über 60 Minuten!

HSV Wegberg - TV Erkelenz  16:23  (7:12)

Am Samstag, 18.05.2019 ging es für uns in die zweite Runde gegen den HSV Wegberg der Kreisquali. Nachdem ein Großteil der Mannschaft bereits die weibl. C-Jugend erfolgreich gegen den TV Beckrath angefeuert hatten, ging es nach Wegberg. Die Stimmung war gut und entspannt. Gegen Biesel hatten wir bereits eine gute Leistung gezeigt und wollten da anknüpfen.
Leider erschien der angesetzte Schiedsrichter nicht zum Spiel. Aber Danke an den Schiedsrichter aus Wegberg, der sich sofort bereit erklärt hat zu pfeifen und seine „Sportklamotten“ geholt hat.
Etwas zeitverzögert ging es dann los. In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams ab und die Partie verlief ausgeglichen. Über ein 2:2 konnten wir uns leicht mit 2:4 absetzen. Wegberg blieb aber dran und verkürzte wieder. Beim 6:6 wurden wir dann richtig wach und spielten souverän aus einer sicheren Abwehr. Wir erhöhten das Tempo und auch im Angriff wurden klare Aktionen gespielt. Verdient ging es mit einem 7:12 in die Halbzeit.
Bis auf die unnötigen technischen Fehler und auch liegengelassener Chancen frei vor dem Tor war alles genau richtig so.
Der Start in die zweite Hälfte war super. Wegberg fand aus dem normalen Spiel kaum ein Mittel unsere Abwehr zu überwinden und so konnten wir uns weiter über 8:17 bis zum 9:20 /11:21 absetzen. Aufgrund eigener Unaufmerksamkeiten und einer Ansammlung von unnötigen Ballverlusten konnten die Mädels aus Wegberg noch einmal auf 14:21 und letztendlich auf 16:23 verkürzen. Der Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Auch weil Lea sich im Tor von Spiel zu Spiel steigert und auch heute einige Paraden gezeigt hat.

Kurz: Das waren verdiente zwei Punkte mit einer vorbildlichen Einstellung. Weiter so Mädels, Das macht gerade einfach nur Spaß mit euch!!!

Lea Bor, Saskia Eyermanns (2), Paula Peschel (1), Tabea Röpert (1), Lena Kaisers, Cara Ritz (6), Lilli Wolters (5), Larissa Dick (3), Hannah Esser (2), Nati Stec (1), Johanna Fallschessel (1), Alex Fiegen (1)

w. A-Jugend: Krimi zur Abendstunde!

TV Erkelenz – ATV Biesel  28:31 (12:14)

Am Dienstag, 07.05.2019 erwarteten wir den ATV Biesel zum ersten Vorquali-Spiel im Salierring in Erkelenz. Viele Zuschauer hatten den Weg in die Halle gefunden, was uns natürlich gefreut hat.
Die Bieseler Mädels hatten bereits letzte Saison in der Oberliga A-Jugend gespielt. Dennoch wussten wir, wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir hatten auch in der B-Jugend Oberliga eine gute Saison gespielt und werden nun auch noch von Alex, Paula und ab nächste Woche noch von Antonia aus der A-Jugend der letzten Saison unterstützt.
Dennoch war uns auch klar, dass das Team sich gerade im Rückraum und in der Abwehr mit der neuen Zusammensetzung finden muss. Bisher konnten wir nur einige Male zusammen trainieren.

Leider starteten wir besonders in der Abwehr viel zu verhalten ins Spiel und ließen den Bieselern zu viel Raum, den sie auch sofort ausnutzen.
Im Angriff hatten wir keinen Zug zum Tor und gerieten mehrfach nah ans Zeitspiel. Ein schnelles Team-Time-Out nach gut fünf Minuten musste her. Aufgerüttelt ging es wieder an den Start. Innerhalb von 3 ½ Minuten konnten wir aus einer top Abwehr auf 5:5 verkürzen. Aus dieser sicheren Abwehr wurden wir auch im Angriff immer sicherer. Paula und Alex fanden sich gut in der Mannschaft ein und so verlief das Spiel über 9:9 bis zur Halbzeit recht ausgeglichen. Biesel verwarf beim Stand von 12:13 noch einen 7-Meter. Wir konnten das aber nicht für uns nutzen und gingen mit einem für uns unglücklichen 12:14 in die Pause.

Aber auch nach der Pause war der Wurm drin. Wir waren im Angriff zu überhastet, warteten nicht die wirkliche Chance ab. In der Abwehr brauchten wir einfach zu lange, um uns auf die neue Spielsituation einzustellen. Die erfahrenen Bieseler nutzen das aus und setzten sich ruckzuck mit 17:24 ab. Wieder einmal musste nach NUR sieben Minuten ein Team-Time-Out her. Bis zur 41. Minute schafften wir es wenigstens, dass Biesel den Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. Auch jetzt war unsere Abwehr wieder der Knackpunkt. Über eine hoch konzentrierte Abwehr und mit Entschlossenheit, Kampfgeist kämpften wir uns zurück ins Spiel. Lea wuchs quasi über sich hinaus und hielt in dieser Phase nicht nur einen Tempo und 7-Meter, sondern war auch sonst super.
Biesel fiel darauf nur noch ein, den Torwart heraus zu nehmen – was man wohl in der Quali ab A-Jugend darf-  und mit einem Überzahl zum Erfolg zu kommen. Der Plan ist aber nicht ganz aufgegangen. Wir schafften es in der 53. Minute auf ein 26:27 zu verkürzen. Lea hielt den o.g. 7-Meter und so stand es fünf Minuten vor Spielende 27:28.
Leider kassierten wir uns drei Minuten vor Abpfiff noch eine Zwei-Minuten-Strafe. Unnötige Passfehler in Unterzahl sowie Nicht-verwerten klarer Chancen erklären dann das 28:31.

Dennoch sind wir nicht traurig aus der Halle gegangen. Das war eine super Leistung und wir können alle sehr zufrieden sein. Da ist noch Luft nach oben.
Jetzt freuen wir uns erste einmal auf unser nächstes Spiel am Samstag, 18.05.2019 um
17 Uhr in Wegberg.

Lea Bor, Saskia Eyermanns, Paula Peschel (3), Tabea Röpert, Lena Kaisers, Cara Ritz (12/3), Lilli Wolters (3), Larissa Dick (5), Hannah Esser (2), Nati Stec, Johanna Fallschessel, Alex Fiegen (2)

wA-Jugend: Trotz bester Saisonleistung erneute Pleite im Spitzenspiel

TV Erkelenz 1860 A1M - DJK Adler Königshof A1M 23:26 (12:13)

 Am 25.03 empfingen wir die bis dato ungeschlagenen Gäste aus Krefeld zu uns nach Hause in den Salierring. Anders als im Hinspiel, das wir mit 21:16 verloren hatten, wollten wir unseren zahlreichen Zuschauern ein Spiel auf Augenhöhe bieten, das bis zum Ende hin spannend bleiben sollte. Gesagt, getan. Anders als wir es von uns gewohnt waren, verschliefen wir den Start nicht, sondern waren von Anfang an voll konzentriert dabei. So starteten wir ziemlich ausgeglichen in die Partie, sodass wir immer nachziehen konnten, sobald ein Gegentor fiel. Keiner der beiden Mannschaften konnte sich im Laufe der ersten Halbzeit großartig absetzen, weshalb sich das Spiel über ein 7:7, 9:12 bis hin zum 12:13 zum Ende der ersten Halbzeit durchgehend spannend gestaltete. Das lag vor allem an unserer kämpferischen Einstellung und den vielen Fans, die uns durchgehend motivierten gegen die starken Krefelderinnen standhaft zu bleiben.

Nach der Halbzeitansage war allen klar: wir müssen weiterhin an unserer bisher gezeigten Leistung anknüpfen, um das Spiel für uns entscheiden zu können. Dementsprechend motiviert starteten wir in die zweite Halbzeit, unser Ziel: weniger Ballverluste, konzentriertere Abschlüsse und unsere gut-stehende Abwehr nicht einbrechen zu lassen. So wie in der ersten Halbzeit, konnte sich keine Mannschaft absetzten, was auf unserer Seite größerenteils an unserer gut aufgelegten Fina lag, die an diesem Tag nicht zu stoppen war und insgesamt 14 der 23 Tore warf. Bis zum Ende der Partie blieb es also spannend. 5 Minuten vor Spielende stand es somit 22:23. Doch wie auch im Hinspiel, behielten die Mädels aus Krefeld leider die stärkeren Nerven und hielten mit einem 3:0 Tore-Lauf ihren Sieg und somit ihre frühzeitige Kreismeisterschaft fest.

Obwohl wir dieses Spiel verloren haben, sind wir alle mit einem positiven Gefühl aus der Halle gegangen, da jedem klar war, dass jeder Einzelne aus der Mannschaft 100% gegeben hat und wir als Team gemeinsam gekämpft haben.

In diesem Sinne gratulieren wir den Mädels des DJK Adler Königshofs herzlichst zu ihrem Kreismeistertitel und bedanken uns bei all unseren Zuschauern, die uns an diesem Tag so tatkräftig unterstützt haben.

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Es spielten: Celina Lowis (im Tor) - Fina Faenger (14/3), Hannah Tryba (3/2), Paula Peschel (2), Cara Ritz (2), Nele Lambertz (1), Alex Fiegen (1), Lena Zündorf, Antonia Liefke und Sarah Kähler

 

 

Bericht von Alex Fiegen

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