wA1: Licht und Schatten am Wochenende - trotzdem vier Punkte!

HSG Gerresheim A1M - TV Erkelenz A1M 28:29 (12:16)

Fortuna Düsseldorf A2M - TV Erkelenz A1M 11:32 (6:17)

Zwei mal in Düsseldorf angetreten, zwei mal zwei Punkt mit nach Hause genommen. So lautet die Bilanz der weiblichen A1 an diesem Wochenende. Zwischen dem 28:29-Sieg gegen Gerresheim am Freitag und dem 11:32 gegen die Fortuna Reserve am Sonntag lagen allerdings Welten.

Dass das Spiel gegen Gerresheim nicht einfach werden würde, war trotz des deutlichen Sieges im Hinspiel klar, schließlich wussten wir um die Qualität des Gastgebers. Nachdem wir eine Woche zuvor gegen Norf nur 20 Tore warfen, fand unser Angriff heute schnell wieder zu gewohnter Form. Gerresheim war es vorbehalten, das 0:1 zu werfen, von nun an waren es aber wir, die das Kommando übernahmen und legten stets vor. Weil unsere Abwehr aber keinerlei Zugriff bekam und unsere Torhüter zum ersten mal in der Saison nicht ihren allerbesten Tag erwischten, blieb der Gegner stets auf Schlagdistanz. Beim Stand von 10:10 konnten wir uns erstmals deutlicher absetzen und gingen mit einer 12:16-Führung in die Pause.

Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild: Guter Angriff, schwache Abwehr. Da half auch die ein oder andere Umstellung nichts. Bis zur 52. Minute konnten wir allerdings unseren Abstand von 4 Toren halten (24:28). Dann ließ die Konzentration deutlich nach, sodass wir es den Düsseldorfern ermöglichten, nach 59 min und 12 sek auf 28:29 aufzuschließen. Das Team-Time-Out von Aushilfstrainerin Svea Faenger kam aber nun zum richtigen Zeitpunkt. Die Mädels spielten die Zeit herunter und kamen letztendlich mit einem blauen Auge – und zwei Punkten – davon.

Am Sonntag wollten wir dann wieder zu alten Stärken, gerade in der Abwehr, zurückfinden, schließlich haben wir zuvor nicht einmal mehr als 18 Tore kassiert – und am Freitag dann gleich 28. So starteten wir mit etwas Wut im Bauch ins Spiel und zeigten der Fortuna gleich, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. 11 Minuten nach Anpfiff hieß es bereits 0:6 für uns. Wir gaben weiter Gas, spielten eine gute Abwehr und einen überragenden erweiterten Gegenstoß. Weil noch einige klare Chancen ungenutzt blieben, hieß es zur Halbzeit „nur“ 6:17.

In Halbzeit zwei wurden einige Kräfte geschont, trotzdem machten wir da weiter, wo wir in Durchgang eins aufgehört haben. Eine tolle Mannschaftsleistung, in der sich jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen durfte, führte letztendlich zum deutlichen 11:32-Sieg.

Und nun wird es ernst: In unserem letzten Saisonspiel am 22. April müssen wir um 13:50 Uhr beim Tabellenzweiten aus Kaarst antreten. Erst in diesem Spiel wird sich entscheiden, wer Kreismeister wird. Wir gehen mit einem Vorteil von sieben Toren aus dem Hinspiel (24:17) ins Spiel, doch das ist im Handball bekanntlich nicht allzu viel. Um uns also den Traum vom Kreismeistertitel erfüllen zu können, brauchen wir eure Unterstützung. Über jeden, der kommt und Krach macht, sind wir dankbar!

 

Gegen Gerresheim spielten: Celina Lowis und Rebecca Reisson (Tor), Paula Peschel, Sarah Ebeler (2), Hannah Tryba (1/1), Gina Mittwoch (1), Fina Faenger (8/1), Lena Zündorf (4/1), Friedi Kutz (3) und Nele Lambertz (10)

 

Gegen Fortuna Düsseldorf spielten: Celina Lowis (Tor), Lena Fell (3), Antonia Liefke (2), Sarah Ebeler (1), Hannah Tryba (6/2), Gina Mittwoch (1), Fina Faenger (12), Judith Ziob (2), Friedi Kutz (2) und Nele Lambertz (3)

wA1: Arbeitssieg!

TSV Norf A1M – TV Erkelenz A1M 16:20 (6:8)

Am Sonntagvormittag in Norf konnten wir ein 16:20 unter der Kategorie „Arbeitssieg“ verbuchen. In einem zerfahrenen Spiel, in dem leider nicht immer das Spielerische im Vordergrund stand, waren wir glücklich, am Ende die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Von Beginn an fanden wir kaum ins Spiel, sodass es nach elf Minuten gerade einmal 2:3 für uns stand, ehe wir auf 2:6 davonziehen konnten. Immer mehr spielten sich aber leider nicht die Spieler, sondern der Schiedsrichter in den Vordergrund, der uns durch seine willkürlichen Entscheidungen – meistens gegen uns – noch mehr aus dem Konzept brachte, als wir es ohnehin schon waren. Die gut eingestellten Norfer schlossen auf zum 5:7 (25.). Kurz darauf hatte der Herr in Gelb seine besten Momente. In der 27. Minute bekam Fina Faenger wegen angeblich nicht eingehaltenen Abstands eine 2-Minuten-Strafe, die von Trainerin Jana Faenger auf der Bank moniert wurde. Nach einer kurzen Diskussion, in der in keinster Weise auch nur irgendein beleidigendes Wort fiel, zeigte der Schiedsrichter auch der Bank 2-Minuten. Regeltechnisch wäre selbstverständlich erstmal eine gelbe Karte korrekt gewesen. Aber es kam noch besser. Nachdem die Mädels den ersten Angriff des Gastgebers ohne Gegentor überstanden hatten und selbst einen Angriff starteten, rannte eine Gegenspielerin in Hannah Tryba herein – Entscheidung: Stürmerfoul. Erneute Unruhe auf unserer Bank, der Schiedsrichter kommt und zeigt Trainer Maik Horn die rote Karte, der von nun an das Spielgeschehen von der Tribüne aus beobachten musste. Nur noch zu dritt auf dem Feld kassierten wir ein Gegentor, konnten dann aber etwas Zeit herunterspielen, wieder mit zwei Leuten auffüllen und mit dem Tor durch Friedi Kutz mit 6:8 in die Pause gehen.

Auch auf dem Weg zur Kabine waren viele noch beschäftigt mit den Entscheidungen des „Star“ des Vormittags. Normalerweise beschäftigen wir uns nicht mit so etwas, wenn aber ständig willkürliche Pfiffe gegen uns fallen und wir uns deutlich benachteiligt fühlen, ist das gar nicht so einfach. Uns wurde allerdings mehr und mehr bewusst, dass wir nun einfach damit leben und uns mehr auf uns konzentrieren müssen, damit wir endlich eine ordentliche Leistung auf die Platte bringen konnten. Als der „Unparteiische“ kurz vor Wiederanpfiff dann auch noch lauthals über uns ablästerte, war unser Kampfgeist vollkommen geweckt...

… und das brachten wir nun auch auf die Platte. Zwar immer noch nicht gut, dafür aber mit viel Team- und Kampfgeist starteten wir die 2. Hälfte mit einem 2:6-Lauf zu unseren Gunsten und konnten unseren Vorsprung bis zum 11:17 halten. Aber so einfach ließen sich die motivierten Norfer Mädels nicht abschütteln. Mit einer 4:0-Serie kamen sie uns erneut nach 52 gespielten Minuten gefährlich nahe. Doch die Butter ließen wir uns nicht mehr vom Brot nehmen. Zwei mal Fina Faenger mit einer wahren Willensleistung und einmal Nele Lambertz sorgten für die Entscheidung. Entstand 16:20.

Das war ein hart erarbeiteter Arbeitssieg, in dem unter sehr schwierigen Bedingungen keine Spielerin zu Normalform finden konnte. Dafür zeigte Gina Mittwoch in der Abwehr eine sehr starke Leistung. Hinzu bin ich stolz auf den Kampfgeist, den diese Mannschaft heute an den Tag gelegt hat – das ist ihnen wirklich hoch anzurechnen.

Nun stehen für uns die letzten drei Spiele auf dem Weg zu unserem Ziel an. Als nächstes geht es Freitag zum Nachholspiel nach Gerresheim.

 

Es spielten: Celina Lowis (Tor), Lena Fell, Eveline Jagla (1), Sarah Ebeler (1), Hannah Tryba (5/4), Gina Mittwoch (1), Fina Faenger (4), Judith Ziob, Friedi Kutz (6) und Nele Lambertz (3)

 

P. S.: Selbstverständlich lassen sich die Trainer (auch wenn wir mit den Strafen gegen die Bank bei weitem nicht einverstanden waren) etwas für die Mannschaft einfallen ;-)

wA2: Spielabsage!

SG Unterrath A1M - TV Erkelenz 1860 A2M

Da die Mannschaft aus Unterrath gestern abend leider nicht genug Spielerinnen zusammen bekam, wurde das Spiel kurzfristig abgesagt und die zwei Punkte gehen direkt auf unser Konto.

Das nächste (und bereits vorletzte) Spiel findet kommenden Sonntag um 14:40 Uhr in der Karl-Fischer-Halle gegen den TSV Norf statt. Dort gilt es, die Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut zu machen ;-)

wA2: Überraschender Sieg!

TV Erkelenz 1860 A2M - HSG Gerresheim A1M 24:15 (10:9)

Am Sonntagnachmittag hatten wir zum Abschluss eines handballreichen Tages die weibliche A-Jugend aus Gerresheim bei uns zu Gast. Nach einer deutlichen 27:16-Nierderlage im Hinspiel machten wir uns keine besonders großen Hoffnungen, heute einen Sieg einzufahren, da mit Lena und Antonia gleich zwei wichtige Spielerinnen fehlten. Dennoch wollten wir natürlich von Anfang an Vollgas geben und das Spiel so spannend wie möglich gestalten. Unterstützt wurden wir dabei von Gina aus unserer A1, die zuletzt verletzungsbedingt aussetzen musste und so freigespielt war.

Von Beginn an verlief die Partie dann sehr ausgeglichen. Zwar waren es anfangs unsere Gäste, die immer wieder in Führung gingen, wir hatten jedoch stets eine Antwort darauf parat, konnten immer wieder ausgleichen und uns zwischenzeitlich sogar eine 7:6-Führung erspielen. In diesen ersten 20 Minuten war es vor allem Alex, die uns mit starken Einzelaktionen im Spiel hielt. Eine kleine Schwächephase mit zu vielen Fehlern brachte unseren sonst eher demotiviert wirkenden Gästen dann nochmal kurzzeitig Auftrieb, am Ende der Halbzeit waren aber wir es, die bei einem Stand von 10:9 leicht die Nase vorne hatten.

Die Marschroute für die zweite Hälfte war dann klar: Tempo, Tempo, Tempo! Die Gerresheimer Mädels wirkten nämlich schon nach den ersten 30 Minuten ausgepowert und das mussten wir uns zu Nutze machen. Gesagt, getan. Aus einer sicheren Abwehr mit einer gut aufgelegten Julia im Tor gaben wir von Anfang der zweiten Hälfte an Gas und starteten einen richtig starken Lauf. Innerhalb von nur 5 Minuten bauten wir unsere Führung auf 16:9 aus. Insbesondere unsere quirlige Eveline alias "Keule" ging mit ihrer unermüdlichen Laufbereitschaft mit gutem Beispiel voran, zog die anderen mit und trug sich verdientermaßen gleich 7 mal in Torschützenliste ein. Unsere Gegner aus Gerresheim ließen sich sichtbar hängen und fanden kein Mittel, das Spiel nochmal zu ihren Gunsten zu drehen. Nicht einmal die drei Zeitstrafen gegen uns, konnten sie für sich nutzen. Mit einem weiteren 5:0-Lauf ab Mitte der zweiten Hälfte machten wir den Sack dann endgültig zu und gingen schließlich mit einem verdienten 24:15-Sieg vom Platz.

Summa summarum zeigten wir uns an diesem Spieltag von unserer Schokoladenseite und legten den nötigen Willen und Biss an den Tag, um dieses Spiel zu gewinnen. Durch eine starke, geschlossene Abwehrleistung und ein schnellen Umschaltspiel belehrten wir unsere (nach dem Spiel sehr stolze) Trainerin, die anfangs nicht an den Sieg glaubte, eines besseren und boten unseren zahlreich Zuschauern ein ansehnliches Spiel.

 Wir hoffen, in den nächsten Spielen an diese Leistung anknüpfen zu können, um vielleicht noch den einen oder andere Tabellenplatz nach oben zu klettern. Weiter geht es nächsten Sonntag um 18 Uhr in Unterrath.

 

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Es spielten: Julia Tarasewicz (im Tor), Alex Fiegen (8), Eveline Jagla (7), Paula Peschel (5), Lena Fell (1), Sarah Kähler (1), Gina Mittwoch (1), Judith Ziob (1) und Vanessa Klingel

 

wA1: Wieder ein deutlicher Sieg

TV Erkelenz A1M – SG Unterrath A1M 54:7 (21:4)

Wie schon im Hinspiel konnten wir heute die SG Unterrath deutlich distanzieren. Am Ende stand ein 54:7-Sieg zu Buche.

Nachdem wir in der ersten Halbzeit nicht so viele Ballgewinne erzielen konnten und die Wurfquote noch nicht ganz stimmte, führten wir „nur“ mit 21:4.

Mit Umstellung auf eine 4:2-Abwehr lief genau das in der zweiten Halbzeit besser. Fina Faenger und Nele Lambertz auf den vorgezogenen Positionen klauten sich nun einen nach dem anderen Ball, der per Gegenstoß in Tore umgemünzt wurde. Beide zusammen kamen auf unglaubliche 37 Tore. Dazu sei gesagt, dass Nele auch noch ein sehr starkes Spiel im Angriff auf der eher ungewohnten Mittelposition machte.

Am meisten Grund zu Freude hatten wir dann aber, als Vanessa Klingel einen 7m eiskalt einnetzte und damit ihr allerersten Pflichtspieltor warf :-).

Am Ende fiel der Sieg mehr als deutlich aus und wir gewannen 54:7 gegen eine Unterrather Mannschaft, die zwar stehend k. o. war, sich aber zu keiner Zeit aufgegeben hat. Respekt dafür!

 

Das war es dann leider mit Heimspielen für uns. Ab jetzt müssen wir nur noch auswärts ran. Nächster Gegner wird der TSV Norf sein, auch hier wollen wir wieder überzeugen.

 

Es spielten: Celina Lowis und Rebecca Reisson (Tor), Sarah Ebeler (4), Vanessa Klingel (1/1), Sarah Kähler (2), Gina Mittwoch (3), Fina Faenger (19), Friedi Kutz (7) und Nele Lambertz (18).