w. C-Jugend: Quali gestartet

TV Erkelenz - Welfia Mönchengladbach 18:3 (11:1)


Obwohl noch die Saison 2017/18 im vollen Gange ist, startete die zukünftige weibl. C am Montag, 16.04.2018 um 17:30 Uhr im Salierring mit ihrem ersten Qualifikationsspiel auf Kreisebene (Handballkreis Mönchengladbach).
Die Mädels haben in dieser Konstellation erst einige Male zusammen trainiert und starteten auch heute zu ihrem ersten gemeinsamen Spiel. Einige Mädels konnten bereits Erfahrungen in der C-Jugend in der Oberliga sammeln, die andere Hälfte spielt zurzeit in der weiblichen D-Jugend.
Es waren daher alle sehr aufgeregt.

Zu Gast war heute Welfia Mönchengladbach, ungeschlagene Tabellenerste der weiblichen D-Jugend.
Das Spiel startete etwas konfus und alle mussten sich auf dem Platz erste einmal sortieren.
Welfia tat sich gegen die veränderte Abwehr (keine Manndeckung, sondern 3:3) schwer und fand auch kaum einen Weg zum Tor. So standen unsere Mädels von Anfang an lange Zeiten in der Abwehr und mussten sich gegen die doch wuseligen Welfen-Mädels behaupten.
Wenn wir dann aber den Ball erobern konnten, versuchten wir schnell umzuschalten und kamen so von Anfang an durch Tempogegenstöße zum Erfolg.
Im Laufe des Spiels war dann aber das Ziel nicht unbedingt viele Tore, aber dafür schön heraus gespielte Tore zu werfen. So kamen wir auch durch schön heraus gespielte Spielzüge aber auch tolle Einzelaktionen zum Erfolg. Letztendlich konnten wir mit einem klaren 18:3 unseren ersten Sieg mit der neuen Mannschaft erzielen. Auch wenn wir klar gewonnen haben, liegt noch viel Arbeit vor uns.
Es waren tolle Ansätze zu sehen, aber wir müssen weiter als Team zusammenwachsen. Jeder muss seine neue Rolle in der Mannschaft finden und es werden sicherlich noch andere Herausforderungen auf uns warten.


Es spielten:
Sally Becker, Saskia Eyermanns (5), Lilli Wolters (5), Lotti Ewers, Marie Ritz (6), Clara Kuylaars (1), Johanna Fallschessel, Dana Braun, Leonie Böker

w.C-Jugend: Chancenlos gegen den Tabellenvierten!

Mettmann-Sport - TV Erkelenz  26:15 (18:11)

Nach der Osterpause starteten wir heute am Samstag, 14.04.2018 nach Mettmann zu unserem vorletzten Saisonspiel.
Schnell starteten wir mit einer 0:1 und 2:1-Führung. Aber schon in den ersten Minuten war zu erkennen, dass Mettmann sich heute nicht ausruhen wollte und richtig Gas geben wollte. So schafften sie es durch einen druckvollen Handball unsere Abwehr schwer durcheinander zu bringen. Wir brauchten einfach zu lange, bis wir uns auf die Mettmanner Mädels eingestellt haben und lagen somit schnell 2:6 hinten. Nachdem die Abwehr langsam ins Spiel gefunden hat, fanden wir auch im Angriff nach und nach ins Spiel und konnten mit einem 8:11 in Halbzeit gehen. Knackpunkt war trotzdem unsere Abwehr, die den Mittelblock einfach nicht gut genug abdeckte.
Mettmann kam stark aus der Pause und zog innerhalb von drei Minuten mit 9:14 weg. Wir schafften es nicht die quirligen Mädels von Mettmann zu stoppen und so gelangten sie weiterhin über den Mittelblock vermehrt zum Erfolg. Im Angriff vermehrten sich technische Fehler, wobei die ein oder andere Schritte- und Kreis-Entscheidung auch nicht nachvollziehbar war. Trotzdem kämpften wir bis zum Schluss.

 

Es spielten;
Nele Vogel, Saskia Eyermanns (1), Tabea Röpert, Lilli Wolters  Cara Ritz (2), Lotti Ewers (1), Blanca Höffges (5), Larissa Dick ( 2), Lena Kaisers (1), Nati Stec (1), Hannah Esser (2)

 

wC-Jugend: Befreiungsschlag mit Spaß geglückt!

wC: TV Erkelenz – GSG Duisburg  15:11 (7:5)

Am 13.03.2918 starteten wir um 18:30 Uhr im Salierring zum vorverlegten Spiel gegen die GSG Duisburg.
Nach unseren schlechten Leistungen der letzten Spielen und daraus resultierenden Niederlagen ging es heute nicht um Punkte oder Platzierungen. Es ging ganz alleine um uns. Ziel war es mit Spaß zu spielen, mit Herz. Als Team zusammen zustehen, sich gegenseitig zu unterstützen.
Schon beim Gang in die Halle spürte man, es war etwas anderes als bei den anderen Spielen.
Von der ersten Sekunde an, waren wir in der Abwehr sehr aufmerksam und konsequent und konnten so, die ebenfalls gut agierenden Duisburger Mädels in Schach halten.
Im Angriff spielten wir mit dem nötigen Druck und machten den Ball schnell. So konnten wir mit 3:1 in Führung gehen. Leider scheiterten wir aber auch das ein oder andere Mal am Torwart und haben unsere gut herausgespielten Lücken nicht ausgenutzt. So gestaltete sich die erste Hälfte bis zum 4:4 doch ausgeglichen. Bis zu Halbzeit konnten wir uns dann aber mit 7:5 absetzen.
Die Stimmung in der Kabine war einfach nur Spitze! Was kann Handball Spaß machen. Weiter so!
Auch in der zweiten Hälfte starteten wir konzentriert und Duisburg rannte fast gegen eine Mauer an. Aus der sicheren Abwehr ergatterten wir uns den ein oder anderen Ball und liefen gute Tempogegenstöße. Wenn Duisburg sich eine Torchance heraus gespielt hat, zeigte sich auch Nele von ihrer besten Seite. So konnten wir uns tatsächlich mit 13:6 absetzen.
Die Abwehr stand bis zur letzten Sekunde einfach super. Im Angriff schlichen sich überhastete Fehler ein und so konnte Duisburg noch einmal zum 13:10 verkürzen. Durch tolle Anspiele an den Kreis sicherten wir uns dann aber den Sieg. 15:11, gewonnen!
Aber viel wichtiger war das tolle Gefühl gut gespielt zu haben, alles gegeben zu haben.

An dieser Stelle ein super dickes Danke an die Eltern und Fans, die uns wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach nur spitzenmäßig angefeuert haben. Danke!!!

Es spielten;
Nele Vogel, Saskia Eyermanns, Tabea Röpert, Lilli Wolters (1),  Cara Ritz (4), Lotti Ewers (2), Blanca Höffges (1), Larissa Dick ( 5), Lena Kaisers (1), Nati Stec (1), Hannah Esser

wC-Jugend: Hätte besser laufen können!

wC: TV Erkelenz – SC Bottrop  13:17 (5:8)

Nachdem wir die letzten Wochen gut trainiert hatten und endlich die Krankheits- und Versehrtenliste wieder auf Null stand, wollten wir heute wieder angreifen.
Als Vorbild sollten die Werkselfen dienen. Unmittelbar nach dem Biefang-Spiel starteten wir nämlich letzte Woche nach Leverkusen durch und haben uns Damenhandball der Ersten-Bundesliga angeschaut. Es war eine tolle Erfahrung und das war mit Sicherheit nicht das letzte Spiel, was wir uns von den Werkselfen angesehen haben. Am meisten hat uns gefallen, wie beide Mannschaften mit viel Biss ihre Chancen suchten und nie aufgegeben haben. Da wollte wir uns eine Scheibe von abschneiden … den genau das fehlte uns in den letzten drei Spielen. 

Hochkonzentriert machten wir uns warm und man konnte spüren, dass wir wollen.
Dennoch starteten wir mit angezogener Handbremse. Die Abwehr agierte nicht konsequent genug und ließ die Bottroper Mädels zu viel agieren. Auch Nele im Tor brauchte eine Weile, bis sie angekommen war. Glücklicher Weise ließ Bottrop in dieser Phase die ein oder andere Chance liegen. Wir ließen uns durch einfache Wechsel ausspielen.
Im Angriff fehlte entschieden der Druck von den Halben. Aber entscheidend war auch hier, dass JEDER die Verantwortung an den Nebenmann übergeben wollte anstatt den oben genannten Biss zu entwickeln. Platz war genug da.
Leider war unsere Fang- und Passfehlerquote extrem hoch und so nahmen wir uns selber die Chancen zum Torerfolg. Letztendlich ging es dann mit einem 5:8 in die Pause. Der Spielstand sagt schon genug. Acht Tore zu kassieren ist ok, aber fünf Tore werfen ist einfach zu wenig.
Hier war mehr drin, wach werden. Aus einer starken Abwehr heraus einen guten Angriff spielen. Leider starteten wir in Unterzahl in die zweite Hälfte und Bottrop konnte sich noch weiter absetzten. Dann wurden wir endlich wach, die Abwehr wurde aktiv und verursachte so technische Fehler der Bottroper Mädels. Aber auch vorne lief der Ball besser und wir zeigten langsam, was in uns steckt. Wir konnten auf zwei Tore verkürzen und die Stimmung war gut. Leider machte die Uhr an der Zeit mehrfach hintereinander „Macken“ und das Spiel wurde immer wieder unterbrochen. Es schien, als wenn uns das wieder aus dem Konzept gebracht hätte. Durch unnötige Fehler in der Abwehr und überhastetes Spielen im Angriff konnte Bottrop ihre Führung wieder ausbauen.  Positiv war, dass wir alle Siebenmeter (ok, einen neuen Siebenmeter durch Foul beim Nachwurf) verwandelt haben. Letztendlich hat Bottrop verdient mit 13:17 gewonnen.

Dennoch … gerade jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen. Die Saison noch zu einem guten Ende bringen. Dass die Mädels das Können, haben sie uns in dieser Saison schon mehr als einmal gezeigt. Jetzt heißt es, den stärksten Gegner – nämlich uns selbst – zu überwinden und wieder zu unserer alten Form zurückfinden.

Es spielten;
Nele Vogel, Saskia Eyermanns (1), Tabea Röpert, Lilli Wolters,  Cara Ritz (7), Lotti Ewers, Blanca Höffges (3), Larissa Dick ( 1), Lena Kaisers, Nati Stec, Johanna Fallschessel, Hannah Esser (1)