wC-Jugend: Hätte besser laufen können!

wC: TV Erkelenz – SC Bottrop  13:17 (5:8)

Nachdem wir die letzten Wochen gut trainiert hatten und endlich die Krankheits- und Versehrtenliste wieder auf Null stand, wollten wir heute wieder angreifen.
Als Vorbild sollten die Werkselfen dienen. Unmittelbar nach dem Biefang-Spiel starteten wir nämlich letzte Woche nach Leverkusen durch und haben uns Damenhandball der Ersten-Bundesliga angeschaut. Es war eine tolle Erfahrung und das war mit Sicherheit nicht das letzte Spiel, was wir uns von den Werkselfen angesehen haben. Am meisten hat uns gefallen, wie beide Mannschaften mit viel Biss ihre Chancen suchten und nie aufgegeben haben. Da wollte wir uns eine Scheibe von abschneiden … den genau das fehlte uns in den letzten drei Spielen. 

Hochkonzentriert machten wir uns warm und man konnte spüren, dass wir wollen.
Dennoch starteten wir mit angezogener Handbremse. Die Abwehr agierte nicht konsequent genug und ließ die Bottroper Mädels zu viel agieren. Auch Nele im Tor brauchte eine Weile, bis sie angekommen war. Glücklicher Weise ließ Bottrop in dieser Phase die ein oder andere Chance liegen. Wir ließen uns durch einfache Wechsel ausspielen.
Im Angriff fehlte entschieden der Druck von den Halben. Aber entscheidend war auch hier, dass JEDER die Verantwortung an den Nebenmann übergeben wollte anstatt den oben genannten Biss zu entwickeln. Platz war genug da.
Leider war unsere Fang- und Passfehlerquote extrem hoch und so nahmen wir uns selber die Chancen zum Torerfolg. Letztendlich ging es dann mit einem 5:8 in die Pause. Der Spielstand sagt schon genug. Acht Tore zu kassieren ist ok, aber fünf Tore werfen ist einfach zu wenig.
Hier war mehr drin, wach werden. Aus einer starken Abwehr heraus einen guten Angriff spielen. Leider starteten wir in Unterzahl in die zweite Hälfte und Bottrop konnte sich noch weiter absetzten. Dann wurden wir endlich wach, die Abwehr wurde aktiv und verursachte so technische Fehler der Bottroper Mädels. Aber auch vorne lief der Ball besser und wir zeigten langsam, was in uns steckt. Wir konnten auf zwei Tore verkürzen und die Stimmung war gut. Leider machte die Uhr an der Zeit mehrfach hintereinander „Macken“ und das Spiel wurde immer wieder unterbrochen. Es schien, als wenn uns das wieder aus dem Konzept gebracht hätte. Durch unnötige Fehler in der Abwehr und überhastetes Spielen im Angriff konnte Bottrop ihre Führung wieder ausbauen.  Positiv war, dass wir alle Siebenmeter (ok, einen neuen Siebenmeter durch Foul beim Nachwurf) verwandelt haben. Letztendlich hat Bottrop verdient mit 13:17 gewonnen.

Dennoch … gerade jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen. Die Saison noch zu einem guten Ende bringen. Dass die Mädels das Können, haben sie uns in dieser Saison schon mehr als einmal gezeigt. Jetzt heißt es, den stärksten Gegner – nämlich uns selbst – zu überwinden und wieder zu unserer alten Form zurückfinden.

Es spielten;
Nele Vogel, Saskia Eyermanns (1), Tabea Röpert, Lilli Wolters,  Cara Ritz (7), Lotti Ewers, Blanca Höffges (3), Larissa Dick ( 1), Lena Kaisers, Nati Stec, Johanna Fallschessel, Hannah Esser (1)

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