Turnverein Erkelenz 1860 e.V.

Schwimmen

Die Schwimmvereine aus Wegberg, Erkelenz und Hückelhoven waren in den Sommerferien gemeinsam zum Trainingslager in Speyer

Zur Vorbereitung auf die neue Schwimmsaison ging es für die Sportler(innen) aus Wegberg, Erkelenz und Hückelhoven auch in diesem Sommer wieder an den Rhein nach Speyer. Erstmals erfolgte die Anreise im Bus, so dass schon beim Start in Wegberg alle beisammen waren. Gabi Brümmer, Ute Holt und Dennis Eder sorgten für ein abwechslungsreiches Programm.

In 10 Tagen waren täglich zwei Schwimmeinheiten im Bademaxx und ein morgendliches Laufen zu bewältigen. Neben den Trainingseinheiten stand an einem Tag auch ein Besuch im Kletterwald an. Für die anstehenden Bezirksmeisterschaften im Freiwasser nahm Ute Holt ihre Schützlinge zu zwei Seerunden mit. 

Als Stammgäste in der Jugendherberge waren die Abläufe gut bekannt, wenn auch in diesem Jahr das Leben auf der Baustelle geübt werden konnte, da die Jugendherberge gerade um einen Neubau erweitert wird.

Inzwischen sind die Schwimmer mit den in diesem grünen Badekappen in Speyer gut bekannt und so wurden sie denn auch vom Schwimmverein Speyer zu deren 100jährigem Jubiläum im Jahr 2020 eingeladen.

Besonders freuten sich die Schwimmvereine, dass das diesjährige Trainingslager durch eine großzügige Spende des Erkelenzer Triathleten Adolf Sommer finanziell unterstützt wurde. 

Autor: Alfons Knein

 

Medaillen-Jagd in Hollandpreview

Erkelenzer holt drei Silber- und eine Bronzemedaille ins Revier

Am 24.-27. Januar fand die Holländische Meisterschaft des Masters im Schwimmen in Zwolle statt.
Dieser Wettkampf ist momentan der größte in Europa. Insgesamt nehmen rund 1000 Schwimmer aus 12 Ländern daran teil.
Mit dabei - Darius Andrzejczak vom ETV. Er ist einer von acht deutschen Schwimmern der an diesem Wochenende gleich mit vier Medaillen nach Hause fährt.
In der Kategorie AK 50 schwimmt er folgende Strecken
- 50m Freistil und holt mit 00:26:12 Sekunden die Bronzemedaille
- 50m Schmetterling – 0:28,99 - Silber
- 50m Rücken 0:31,58 - Silber
- 100m Lagen 1:06,50  - Silber.

Damit katapultiert er sich auf den ersten Platz der deutschlandweiten Bestenliste in den Bereichen „50m Brust“, „50m Freistil“ und „100m Lagen“ „50m Schmetterling“.  Seinen letzten Erfolg verdankt der 52-Jährige der tatkräftigen Unterstützung seines Arbeitgebers, denn die „4WHEELS® SERVICES GmbH“ ist gleichzeitig sein Sponsor. Derzeit ist der Erkelenzer trotzdem auf der Suche nach weiteren Sponsoren, um auch zukünftig an anderen Meisterschaften teilnehmen zu können.   

Wie liefen die Vorbereitungen und wie war der Wettbewerb für dich?
Die Vorbereitungen liefen sehr gut. Ich trainiere regelmäßig drei Mal pro Woche im Wasser. Das heißt, ich schwimme zwischen drei und dreieinhalb Kilometer pro Trainingseinheit und versuche neue Bestzeiten aufzustellen. Zusätzlich besuche ich zwei Mal die Woche das Fitnessstudio. Dort geht es mir vor allem um Ausdauer, also viel Laufen. Außerdem kommt noch meine tägliche Arbeit bei der 4WHEELS® SERVICES GmbH dazu, wo die Kraft ein großer Vorteil ist. Dadurch ist die dritte Komponente, das Krafttraining, dann auch bedient (lacht). Das hat mir bei der Meisterschaft in Zwolle wieder sehr geholfen. Fazit der letzten Meisterschaft: Dreimal Silber geholt und einmal Bronze. Damit bin ich fürs Erste sehr zufrieden, aber da geht noch mehr.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Auch in Zukunft werde ich weiterhin an nationalen und internationalen Meisterschaften der Masters im Schwimmen teilnehmen. Da ich aber auch an verschiedenen anderen sportlichen Wettbewerben teilnehme, wie beispielsweise dem „City Lauf“ in Erkelenz, und verschiedene Sportabzeichen mit Gold gemacht habe, hat mir mein Schwimmverein ans Herz gelegt in Zukunft auch an Triathlon-Wettbewerben teilzunehmen. Das ist tatsächlich mein nächstes Ziel, aber dafür ist die Ausrüstung, wie beispielsweise allein das Fahrrad, zu teuer - und parallel zum Schwimmen ist das für mich kaum zu stemmen dann noch in eine Triathlon-Ausrüstung zu investieren wäre zu viel. Deshalb bin ich derzeit auch auf der Suche nach lokalen oder regionalen Sponsoren, die mich bei meinen Wettbewerben unterstützen.
Ich hoffe, dass es da in Zukunft mit einer weiteren Zusammenarbeit zwischen der 4WHEELS® SERVICES GmbH und mir kommt. Damit wäre mir schon etwas geholfen – und wenn sich noch mehr Unterstützer finden lassen, wäre das super! Dann werde ich meine Trainings und meine Teilnahme an Wettbewerben in Zukunft auch in Richtung Triathlon ausweiten, um auch in diesem Bereich an Meisterschaften teilzunehmen.

 

Internationales Schwimmfest 2018


16. / 17. Juni 2018

Internationaler Flair und Schwimmsport für die ganze Familie beim 18. Internationalen Schwimmfest im ERKA-Bad.

Zu diesem Schwimmfest hatten sich 300 Teilnehmer aus 17 Vereinen aus den Niederlanden und Deutschland zu 1100 Einzelstarts angemeldet und sorgten während der beiden Wettkampftage für eine super Stimmung im ERKA-Bad. Zu den stimmungsvollen Staffelwettkämpfen hatten sich 85 Staffeln angemeldet und brachten das Wasser im Wettkampfbecken so richtig zum Kochen.
Samstag stand unter anderem ein kindgerechter Wettkampf für die Jahrgänge 2008 bis 2010 auf dem Programm, bei dem sehr viele junge Schwimmer und Schwimmerinnen erste Wettkampferfahrungen sammelten. Trotz extremer Aufregung schwammen die meisten von ihnen super Zeiten und bekamen von ihren Trainern und Trainerinnen viel Lob. Die Schiedsrichterinnen Gertrud Wollgarten und Eva-Lotta Kreutz, unterstützt durch Beatrix Schubert, drückten das ein oder andere Mal auch ein Auge zu, disqualifizierten die Kleinsten nicht sofort, sondern machen die Aktiven bzw. deren Trainer auf die Fehler aufmerksam. Die drei schnellsten Schwimmer eines jeden Jahrgangs wurden mit Medaillen belohnt.
Am zweiten Wettkampftag waren die Jahrgänge 2007 und älter am Start. Viele nutzten den Wettkampf als letzten Formtest für die Bezirksmeisterschaften in Köln am letzten Juni-Wochenende. Aus den Reihen der SG Erkelenz-Hückelhoven haben sich 21 Schwimmer und Schwimmerinnen für 75 Starts qualifiziert.
Von den Schwimmern und Schwimmerinnen der Startgemeinschaft Erkelenz-Hückelhoven schafften es in der Jahrgangs-Gesamtwertung Julius Bodenburg (Jg. 2009) und Pascal Knein (Jg. 2004) ganz oben auf´s Treppchen. Carlotta Strick (Jg. 2005) wurde zweite hinter Nadja Scheeren aus Übach-Palenberg. Anton Helms (Jg. 2004) und Tim Rotärmel (Jg. 2003) erreichten ebenfalls Platz 2. Greta Schnelle (Jg. 2003) sowie Tim Taschowski (Jg. 2008) erreichten Platz 3. Man munkelt, dass die vielen guten Platzierungen und Zeiten unter anderem der "Flatrate" in der Cafeteria zu verdanken sei. Das Team rund um Sigrun Peidl, mit den helfenden Händen vieler Eltern, sorgte an beiden Wettkampftagen bei strahlendem Sonnenschein für Kuchen- und Waffelnachschub. Die Sprecher Heinz-Jürgen Lemmen und Stefan Groß führten uns wieder mal gekonnt durch den Wettkampf und sorgten zusammen mit den Startordnern Tanja Taschowski, Maike Raab und Melanie Schmitz für einen reibungslosen Ablauf und Ordnung auf der Startbrücke. Monika Lemmen sorgte bei den Siegerehrungen zusammen mit ihrem Mann für glückliche Gesichter.
In diesem Jahr waren die Aktiven der Gastgeber aus Erkelenz und Hückelhoven in der Gesamtwertung nicht zu schlagen. Die SG siegte mit 605 Punkten deutlich vor dem Stolberger SV (450 Punkte) und den freien Schwimmern Wegberg (410 Punkte). Das Team Andre Lennartz und Andreas Christophel konnte, auch dank der vielen Startkartenläufer aus den Reihen der Schwimmer, zügig und routiniert den Wettkampf auswerten und protokollieren. Dank der vielen helfenden Hände konnte der Auf- und Abbau in diesem Jahr in Rekordzeit erfolgen. Die Schwimmer und Eltern waren alle kräftig mit dabei um noch die zweite Halbzeit des WM-Spiels der deutschen Mannschaft am Sonntag schauen zu können.

Wir danken allen Helfern, Teilnehmern, Kampfrichtern und Gästen für ein wieder mal schönes Schwimmfest! Bis zum nächsten Jahr.....


Ein Dank geht an die Kampfrichterin vor Ort:  Christoph Breuer, Andreas Christophel, Justus Helms,
Eva-Lotta Kreutz, Doris und Andreas Kupper, Alexej Legler Andre Lennartz, Astrid Moll, Nadine Renner, Eugen und Marina Zwar

Bezirksmeisterschaften Lange Strecken / Jugendmehrkampf in Mönchengladbach


27./28. Januar 2018

Die erste Bezirksmeisterschaft des Jahres bedeutet für die Schwimmer des Schwimmbezirks Aachen auch gleichzeitig Durchhaltevermögen zeigen. Im Jülicher Schwimmbad maßen sich aus dem Erkelenzer Land die Schwimmer der SG Erkelenz-Hückelhoven mit den Schwimmern und Schwimmerinnen des Bezirks.
Am ersten Tag mass sich auf der 400m-Lagen Strecke männlich ein Trio der SG Erkelenz-Hückelhoven, das sich motiviert zeigte und die Meldezeiten deutlich unterschritt. Pascal Knein knackte zum ersten Mal die 6-Minuten-Schallmauer (5:56,56 min.) und schwamm damit im Jahrgang 2004 auf Rang 5. Auf dem 7. Platz landete Anton Helms (6:20,16 min.). Jonas Bodenburg (Jahrgang 2005) schwamm mit der Zeit von 6:20,66 min. ebenfalls auf den 5. Platz.
Zwei Schwimmerinnen vertraten die SG auf der Langstrecke 800m.
Elaine Burdich startete im Jahrgang 2005. Nach 11:57,94 min. war sie als 4. im Ziel und verpasste den Medaillenrang nur um eine halbe Sekunde.
Im Masters-Bereich vertrat Melanie Schmitz die SG Erkelenz-Hückelhoven. Sie gewann den Titel über 800m Freistil in der AK 30 mit einer Zeit von 11:30,96.
Am zweiten Tag wurden die Rollen getauscht und die Mädchen starteten mit den 400m-Lagen. Elaine Burdich erschwamm sich in 6:30,05 min. die Bronzemedaille.
Die längste Strecke bewältigten zum Schluss die drei Schwimmer der SG Erkelenz-Hückelhoven, die sich über 1.500 m mit der Konkurrenz maßen. Jonas Bodenburg spulte die Bahnen wie am Schnürchen ab und kam in einer hervorragenden Zeit von 21:39,56 ins Ziel. Das brachte ihm den 4. Platz auf der Siegerliste ein. Etwas schneller war Pascal Knein (21:25,98 min.), der sich damit als 6. platzierte. Dritter im Bund war wieder Anton Helms, der nach 23:47,43 min. als 9. im Ziel war.
Parallel startete Johanna Bodenburg beim 2. Langstreckenmeeting mit Jugendmehrkampf in Mönchengladbach. Sie belegte nach einem Mammutprogramm über 200m Lagen, 100m Freistil und Rücken, 400m Freistil, 50m Freistilbeine, 15m Delphinkicks und dem 7,5m Gleittest einen hervorragenden 5. Platz von 14 teilnehmenden Schwimmerinnen im Jahrgang 2008. Über die 400m Freistil schwamm sie einen neuen Bezirks-Altersklassenrekord.

von Alfons Knein und Ute Holt

Sommerzeit ist Freiwasser Zeit


3. September

Am  3. September ging es für 18 Schwimmer der SG Erkelenz-Hückelhoven zu den Bezirks-Freiwassermeisterschaften in den Blausteinsee. Im Schwimmen werden alle Strecken, die über 1500m lang sind, als Langstrecke bezeichnet und meist im Freien, sprich Seen, Flüssen usw. ausgetragen. Bei den Bezirksmeisterschaften werden zudem auch kürze Strecken angeboten, um den Einstieg für die Jüngeren zu erleichtern.
Die SG-Schwimmer hatten sich in den Sommerferien fleißig in den umliegenden Seeen auf die kälteren Temperaturen der Seen vorbereitet. Im Gegensatz zum Schwimmbad galt es sich durch Peilung auf Landmarken oder Bojen zu orientieren. Dies ist für die jüngeren Schwimmer noch ungewohnt und führt anfangs auch noch zu steifen Nacken durch das viele nach vorne schauen. Unsere Mannschaft war die Größte des Schwimmbezirks Aachen. Alle Schwimmer legten sich bei den Meisterschaften stark ins Zeug und konnten diverse Medallien und persönliche Bestzeiten mit nach Hause nehmen.


Die Medaillenbilanz am Ende des sonnigen Tages am See:

8x Platz 1 für folgende Schwimmer:
Elaine Burdich, Birte Eser, Franziska Eser, Harald Hallen, Nina Holt
Nadja Jörissen, Denny Legler, Rolf Peltzer (alle starteten über 2,5km)

2x Platz 2:
Jonas Bodenburg 2,5km
Muriel Rehse 2,5km

2x Platz 3:
Nele Dorau 1250m in der offenen Wertung (Sie wurde erste ihres Jahrgangs in der Wertung über 1250m)
Anton Helms 2,5km

Ein Bezirks-Alterklassenrekord für Nina Holt.

Debbie Stelton und Konstantin Mahltig verpassten mit Platz 4 nur knapp die Medaillenränge. Lynn Charlotte Lubbers, Georg Mahltig und Alina Switula freuten sich über Platz 5.

von Ute Holt

Budapest war eine Reise wert


August 2017

Erschöpft, aber zufrieden kehren unsere fünf Schwimmer der SG Erkelenz- Hückelhoven zurück. Schweren Herzens mussten sie Budapest verlassen, denn sie hatten eine tolle Zeit in der Hauptstadt Ungarns und bringen viele, schöne Erinnerungen mit nach Hause. Nach rund 10 Tagen Aufenthalt am Balaton und Budapest befinden sich viele gute Platzierungen und Zeiten im Gepäck.
Nach anfänglichen Bedenken, dass sich ein London 2016 (eine Veranstaltung der Superlativen) wiederholt, wurden alle Erwartungen übertroffen. So überraschte Budapest mit einer toporganisierten Veranstaltung unter besten Rahmenbedingungen. Alle Schwimmer sind begeistert von den 4 Wettkampfbecken, die sich in bester Lage an der Donau befinden. Zwei der Wettkampfbecken befanden sich in der nagelneuen Duna Arena.
Auch der Wettergott meinte  es mit unseren Schwimmern gut, während des gesamten Aufenthalts strahlte ihnen die Sonne mit durchschnittlich 30 Grad entgegen. So waren die Ausflüge zu den Hotspots von Budapest gesichert und man konnte den Tag bei kühlen Drinks in einer der vielen Bars gemeinsam ausklingen lassen.



Unsere Freiwasserschwimmer Andre Lennartz und Rolf Peltzer eröffneten die Veranstaltung und sind über die 3000 Meter Distanz im Balatonsee gestartet. Andre Lennartz (AK30) konnte hier überzeugen und verließ als zweiter Deutscher den See und schlug mit 0:38:33,30 an. So konnte er sich den 14. Platz in der Gesamtwertung sichern. Rolf Peltzer (AK65) kam nach 1:05:22,2. Als 24. In der Gesamtwertung kommentierte er seine Leistung mit: „ Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war ein tolles Erlebnis. Meine einzigen wirklichen Gegner waren die Wellen und die Orientierung.“
Rolf Peltzer startete außerdem über 50 m Freistil (35:34 Sekunden, Platz 41), 100 m Freistil (1:22:02 Minuten, Platz 31) und 200 m Freistil in 3:08:81 Minuten (Platz 21).

Melanie Schmitz (AK 30) bestritt bei ihrem ersten internationalen Wettkampf nach der Babypause zunächst die 800 m Freistil in 11:49:22 Minuten und wurde 30. Es folgten Starts über 100 m Freistil in 1:10:46 Minuten (Platz 46) und 200 m Freistil in 2:37:59 Minuten (Platz 44).
Ruth Langebartels (AK 50) stellte sich über zwei Sprintstrecken (50 m Freistil in 33:74 Sekunden, 50 m Schmetterling in 38:88 Sekunden) der internationalen Konkurrenz.
Der Trainingskamerad und mitgereiste Wolfgang Grenzing (AK 60, SG Mönchengladbach) konnte über seine Paradestrecken überzeugen. So schwamm er 50m Brust in 0:40,08 und erreichte Platz 23, 100m Brust in 1:30,84 Platz28 und 200m Brust in 3:18,01 ebenfalls Platz 23.

von Melanie Schmitz

>>hier die Ergebnisliste einer sehr ereignisreichen Woche

Quintett startet bei der Masters WM in Budapest


August 2017

Es ist wieder soweit!
Die Schwimmer der SG Erkelenz- Hückelhoven starten in internationale Gewässer. Vor ihnen steht die Weltmeisterschaft im Schwimmen an. Die FINA Masters Championships 2017 finden dieses Mal in Budapest statt.
Vor unseren Schwimmern gingen Profis wie Adam Peaty und Katinka Hosszú über 8 Wettkampftage in der Duna Arena der ungarischen Hauptstadt an den Start. Anschließend dürfen die Masters ihr Können im 50 Meter Becken unter Beweis stellen.


Die Starter der SG haben schon Routine was internationale Wettkämpfe angeht. Mehrere EM und WM Teilnahmen können sie schon in ihren Tagebüchern verbuchen.
So sind in all den Jahren neue Freundschaften und Trainingsmöglichkeiten entstanden.  So kam auch Wolfgang Grenzing zur SG und trainiert jede Woche mit. Um sich möglichst intensiv und Wettkampfgetreu vorzubereiten, trainieren die Schwimmer in den letzten Wochen vor der WM in Mönchengladbach auf der 50 Meter Bahn.
Zwischen dem 10. und dem 20. August starten die Schwimmer der SG über ihre Paradestrecken. Fast schon abenteuerlich und ein wahrscheinlich unvergessliches Erlebnis werden sich Andre Lennartz und Rolf Peltzer teilen. Die beiden erfahrenen Freiwasserschwimmer starten über die 3km Distanz im Plattensee, der größte See in Mitteleuropas.
Folgende Strecken werden außerdem absolviert:
Andre Lennartz (AK 30) 800m Freistil;
Rolf Peltzer (AK 65) 50m Freistil, 100m Freistil, 200m Freistil;
Ruth Langebartels (AK 50) 50m Freistil, 50m Schmetterling;
Wolfgang Grenzing (AK 60) 50m Brust, 100m Brust, 200m Brust;
Melanie Schmitz (AK 30) 100m Freistil, 200m Freistil, 800m Freistil, 100m Rücken.

Alle Starter hoffen auf persönliche Bestleistungen und eine tolle  Zeit in einer der bedeutensten Metropolen Europas.

von Melanie Schmitz

Silber für Andre Lennartz bei der Freiwasser DM in Magdeburg


Juni 2017

Vom 29.6. bis zum 2.7. fanden in Magdeburg die Deutschen Freiwasser-Meisterschaften statt. Insgesamt gingen 201 Mannschaften mit 1700 Schwimmern an den Start und trugen im Barleber See in Magdeburg die Wettkämpfe aus.

Für die SG Erkelenz-Hückelhoven startete Andre Lennartz über die 5000 Meter Freistil. Mit einer Zeit von 1:08:23,51 belegte er in seiner Altersklasse den 2. Platz. Aber viel wichtiger wie die Platzierung war für ihn, dass er mit dieser Endzeit eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hatte.

 

Vier neue Kampfrichter für die Wettkampfmannschaft


11. Februar 2017

In diesem Jahr hatten sich vier Eltern bereit erklärt, die Ausbildung zum Kampfrichter im Schwimmsport zu machen.
Silke Bodenburg, Thomas Blankertz, Thorsten Helms und Boris Mahltig absolvierten die Ausbildung mit anschließender Prüfung mit Bravour. Sie werden in den nächsten Monaten noch die vier Pflichteinsätze am Beckenrand absolvieren um uns anschließend tatkräftig unterstützen zu können.

Wir gratulieren Euch!

Einladung zur Abteilungsversammlung der Schwimmer

Mittwoch, 7. Juni 2017

um 20.00 Uhr

in der Geschäftsstelle des ETV

Westpromenade 11 in Erkelenz

>>Einladung

Bezirksmeisterschaften lange Strecken in Jülich


28. / 29. Januar 2017

In diesem Jahr nahmen zwei Schwimmer des TV Erkelenz an den Bezirksmeisterschaften über die langen Strecken in Jülich teil.
Die 800m und 1500m Freistil und die 400m Lagen standen auf dem Programm. Die jüngsten Jahrgänge waren am stärksten vertreten. Erstmals qualifizierten sich Elaine Burdich und Jonas Bodenburg (beide Jg. 2005) über 400m Lagen und 1500m Freistil. Elaine schwamm die 400m Lagen in 6:45,11 Minuten und errang damit den Bezirks-Vizemeistertitel. Jonas schwamm über die gleiche Distanz in 7:38,97 Minuten auf Platz 6. Die gleiche Platzierung erreichte er über die 1500m Freistil in der Superzeit 26:02,18 Minuten. Unterstützt wurden die beiden von der Trainerin Eva-Lotta Kreutz, die den beiden etwas Dampf machte. wink

Wir gratulieren Euch zu diesen tollen Ergebnissen!

Ein Dank geht an die Kampfrichterin vor Ort:  Andrea Kreutz

24h Schwimmen in Aachen


7./8. Januar 2017

Unsere Schwimmer Mats Blankertz, Johanna, Jonas, Julius und Tilo Bodenburg, Elaine Burdich, Maya Fitzon, Nina Holt und Lynn Lubbers folgten einer Einladung der Schwimmjugend des Schwimmbezirks Aachen. Sie verbrachten gemeinsam 24 Stunden in der Aachener Osthalle um persönliche Langstreckenrekorde zu schwimmen. Neben dem Schwimmen wurde abends gemeinsam der passende Film Nemo geschaut. Spruch von Tilo vor dem Film: " Wer um 22.30 Uhr nicht schläft, schwimmt!" Genauso war es dann auch - alle wieder im Wasser. Neben Schwimmen gab es ein permantes Picknikgelage zwischen den Isomatten im Ruheraum. Die Kalorienzufuhr war auch nötig wenn man sich die großen Zahlen anschaut.
So manch ein Jogger wäre froh, diese Strecken an Land zurück legen zu können:
     

Elaine (Jg. 05) >8000m wenn man die verpassten Wenden der müden Zähler mitrechnet ;-)
Johanna (Jg. 08) 4.350m
Jonas (Jg. 05) 15.000m
Julius (Jg. 09) 4.200m
Lynn (Jg. 04) 8.600m und vielleicht auch mehr, genau wie bei Elaine...
Mats (Jg. 06) 14.000m
Maya (Jg. 04) 15.000m
Nina (Jg. 03) 20.200m
Tilo bestimmt 2.000m ?! 6200m surprised und die geringste Anzahl Schlafstunden aller Teilnehmer ;-)

 

Julius war in Aachen jüngster männlicher Teilnehmer und schwamm die längste Strecke der Altersklasse 2009 und jünger. Dafür erhielt er jeweils einen Pokal.

Neues Jahr, neuer Rekord:  Vera Niemeyer schwamm am Samstag und Sonntag e
ine Gesamtstrecke von 81km. Damit steigerte sie ihre im vergangenen Jahr aufgestellte inoffizielle deutsche Bestmarke um genau 1000m. Die anderen Teilnehmer ließen sich in Aachen übrigens auch nicht lumpen: Insgesamt 2.827.000m wurden am Wochenende von allen Sportlern geschwommen.

Wir gratulieren unseren Schwimmern zu den wahnsinnigen Leistungen!

Eisschwimmen Burghausen


7./8. Januar 2017

In Burghausen fanden an drei Tagen die zweite Weltmeisterschaft und die German Open im Eisschwimmen statt. Neben der WM-Strecke 1000m fanden Rennen über 50-500m Distanzen im 3°C kalten Eiswasser statt. Am Fuße der längsten Burganlage der Welt war im drunter liegenden Wöhrsee ein Wettkampfbecken von 25m Länge mit 8 Bahnen eingerichtet. Die alten Stege des Freibades umrundeten den Wettkampfbereich und gaben den Zuschauern einen tollen Blick auf das Geschehen im flutlichtbeleuchteten Seebecken.
Feuerwehrpumpen hielten das Wasser des Sees in Bewegung, sonst hätte sich nach 15 Minuten schon eine dünne Eisschicht gebildet. Bei bis zu minus 15°C Außentemperatur und 2-3°C Wassertemperatur war dies dringend nötig, damit die 300 Eisschwimmer aus 26 Ländern ohne Verletzungen an scharfen Eiskanten durchs Wasser pflügen konnten. Am Rand standen Taucher bereit, daneben warteten Sanitäter.


Nachdem sich die Stars der Szene über 1000m gemessen hatten, starteten in diesem Jahr sieben Schwimmer aus der Region. Dennis Eder (AK30), Birte Eser (Jg.2000),  Franziska Eser (AK20), Andre Lennartz (AK30) und Sophia Vorderwülbecke   (alle SG Erkelenz-Hückelhoven), Tilo Friedrich (Jg. 99, SC Delphin Geldern) und Anna Gieren (Jg. 99) starteten über die Strecken bis 200m Länge.
Auf das Kommando "take off your clothes" und "go into the water" stiegen die Unerschrockenen in normaler Badekleidung ins eisige Nass. Neoprenanzüge und Fett zum Schutz der Haut vor der Kälte sind in dem Extremsport verboten.
Während die Zuschauer noch den Atem anhielten und schon beim Anfeuern unter ihren Daunenjacken zitterten, war die erste Bahn bereits absolviert. Die Kälte biss im Gesicht und die Hände fühlten sich wie gefühllose Hammer an. Nach 50m hieß es Kopf abschalten, Kältegefühl ausblenden und nur noch schwimmen.
Neben dem Wettkampfbecken mit acht Bahnen die scharfe Kante der frischen Eisdecke, auf der anderen Seite die Konkurrenz. Nach dem Rennen kamen die Schwimmer  krebsrot schleunigst über die Holzleitern aus dem Wasser und sprinteten in die nahe Sauna oder die Holzzuber mit warmem Wasser um sich wieder aufzuwärmen.
Die  Ergebnisse der Erkelenzer Freiwasserenthusiasten aus dem Vorjahr waren so gut, dass die Vorläufe schon mit den gleich schnellen Konkurrenten besetzt wurden. Die Spannung war groß. Die Vereinskollegen zu Hause folgten den Rennen begeistert beim Live Stream im Internet.


Über 50m und 200m Freistil  zeigten André Lennartz und Dennis Eder in der AK30 mit deutlichem Vorsprung auf Platz 3 und die weiteren Plätze, dass sie  unerreichbar die schnellsten im Eiswasser sind. Tilo Friedrich gewann in der Juniorenklasse über 200m Freistil in 02:43,4min. und 200m Brust in 03:05,5 min. sowie über 50m Brust und 100m Lagen. Franziska Eser gewann ihre Paradestrecke 200m Brust mit neun Sekunden Vorsprung vor ihrer Konkurrentin Elina Mäkinen in der AK20 mit einer Zeit von 03:04,60min.. Über 50m Brust gewann sie ebenfalls in der AK 20 in 0:38,55min..
Sophia Vorderwülbecke, sonst dem Triathlonsport verfallen, erreichte bei ihrem ersten Wettkampfstart im Schwimmen über 200m Freistil in der Zeit 03:16,0min. Platz 3. Mit der Zeit 0:40,24min. über 50m Freistil wurde sie Fünfte in der AK20. Birte Eser siegte bei all ihren Starts – 50m Brust, 100m Lagen, 50m und 200m Freistil. Anna Gieren belegte bei ihrer Premiere im Eisschwimmen über 50m Freistil bei den Juniorinnen Platz zwei; über 50m Brust wurde sie Dritte.


Zur Freude der Erkelenzer Sportler gab es über Nacht Neuschnee, der mit einem
morgendlichen Bad darin begrüßt wurde. Der Spaß an der Kälte ist eine Nebenwirkung der regelmäßigen Eisbäder.
Die Finalläufe in der offenen Klasse fanden nach Einbruch der Dunkelheit unter Flutlicht und anhaltendem Schneefall bei deutlich milderen Temperaturen um die -5°C am Fuße der stimmungsvoll beleuchteten Burg statt. Dennis Eder, Birte und Franziska Eser, Tilo Friedrich und Andre Lennartz hatten sich dafür qualifiziert. Highlight waren die Läufe über 50m und 200m Brust, in denen Franziska Eser und Elina Mäkinen sich ein heißes Rennen lieferten und mehrfach in der Führung abwechselten. Zum Schluss schlug Eser knapp als Zweite an. Im Finale über 50m Freistil belegte sie Platz 4, über 100m Lagen Platz 5. Lennartz wurde im Finallauf über  200m Freistil Vierter, Eder Sechster. Über 50m Freistil belegten Eder und Lennartz Platz fünf und sechs vor dem besten deutschen Teilnehmer  der Weltmeisterschaftswertung über 1000m, Christof Wandratsch. Tilo Friedrich belegte in den Superfinals über 200m Brust, 50m Brust und 100m Lagen als einziger Juniorenteilnehmer die Plätze fünf, sechs und sieben. Birte Eser war die einzige Jugendqualifikantin, die es ins Finale über 50m Freistil schaffte.  Sie erreichte einen beachtenswerten siebten Platz in der offenen Klasse mit einer Zeit von 0:35,69min.

Die im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gestiegenen Teilnehmerzahlen zeigen, dass aus der Nischensportart für Verrückte so langsam eine ernstzunehmende Bewegung wird. Die Erkelenzer Teilnehmer sind durchweg motiviert auch im Folgejahr wieder die Vorbereitungen auf sich zu nehmen, um in 2018 erneut in Burghausen zu starten. Wir sind gespannt, wer sich in Zukunft an die Königsdisziplin 1000m wagt.

Unsere Homepage verwendet Cookies zur Bereitstellung von benutzerspezifischen Funktionen. Mit der Benutzung unserer Homepage erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookie einverstanden. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie hier: Datenschutzerklärung
Verstanden