Turnverein Erkelenz 1860 e.V.

Schwimmen

previewFoto: Nina Deklerk

Start beim 4. Eiskönig am Chiemseepreview

25./26. Januar 2020

In Prien am Chiemsee starteten fünf unverfrorene Schwimmer aus dem Erkelenzer Land beim 4. Chiemsee Eiskönig.

Neben der Langdistanz 1000m bei der sich die Großen der Szene maßen, fanden Rennen über 50-200m Distanzen im eiskalten Wasser mit einer Temperatur von 4°C statt. Am Seeufer, mit Blick auf die Alpenkulisse, war eigens für den Wettkampf
eine Holzinstallation für die Befestigung der 50m Bahnen geschaffen worden. Bei moderaten Außentemperaturen von 2°C und Windstille waren die Bedingungen für die fast 90 Eisschwimmer im Alter von 14 - 70 Jahren und die vielen Zuschauern optimal. Nur der Fährbetrieb des Chiemsees sorgte für die ein oder andere große Welle, mit der die Schwimmer neben der Kälte zu kämpfen hatten.

Am Ufer standen für den Notfall Taucher und ein Arzt bereit. Der ausrichtende Verein TSV Bernau hatte alles top vorbereitet. Mit Bayerischer Mundart, Musik und guter Laune wurden die Schwimmer herzlich angefeuert und nach den Wettkämpfen versorgt.

Von der SG Erkelenz-Hückelhoven starteten Nina Deklerk (AK 30), Ute Holt (AK 40), Greta Schnelle (AK 16-30) und Andre Lennartz (AK 30). Die Erkelenzerin Vera Oberdörster (AK50) startete zum zweiten Mal bei einem Eisschwimmwettbewerb und durfte mit dem Jedermannschwimmen über 50m Freistil als erste über die Holzleitern ins Wasser. Weil es so schön war, startete sie kurzentschlossen auch über 200 m Freistil und beendete diesen Wettkampf in ihrer Altersklasse mit Platz 6.

Ute Holt siegte über 100m Brust in ihrer Altersklasse und im Gesamtfeld aller Teilnehmer und belegte über die Freistilstrecken 50m, Platz 2 und 200m, Platz 3.

Nina Deklerk wurde zweite über 50 m Freistil und 200 m Freistil.

Andre Lennartz siegte über 50m und 200m Freistil in seiner Altersklasse.

Greta Schnelle war mit ihren 16 Jahren eine der jüngsten Teilnehmerinnen. Sie startete in der sehr starken Altersklasse 16-30 Jahre über 50m Freistil und Schmetterling und erreichte über beide Strecken Platz 2.

Angespornt durch die guten Einzelergebnisse wurde spontan eine 4x50m Freistilstaffel nachgemeldet. Das Resultat war ein guter 3. Platz von 12 teilnehmenden Teams.

Abschließend wurde am Folgetag von der Gruppe zusammen mit Jacqueline Dreßen, die beim Wettkampf noch angefeuert hatte, die "Unverfrorenheit" in der Eishöhle des Hintertuxer Gletschers getestet. Nach einer Höhlenbesichtigung wurde der 90m lange Eiswasserkanal in der Höhle durchschwommen.

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Alle Teilnehmer hatten sich im Vorfeld ein bis zweimal in der Woche zur Abhärtung in den umliegenden Seen zum Schwimmen getroffen. Bei Interesse an diesem interessanten Sport kann man sich an die Teilnehmer wenden. Es empfiehlt sich jedoch mit dem Training am Ende des nächsten Sommers zu beginnen um der Kälte trotzen zu lernen.

Viele Grüße
Ute

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